Dienstag, 9. Januar 2018

Warum ich kein TFP* mehr mache


Gut… so gesehen: Ganz richtig ist die Äußerung auch nicht. Ich bin durchaus noch für TFP-Shootings verfügbar, aber eben nur dann, wenn die Umstände passen. Aber was für Umstände sind das genau? Hier mal ein kleiner Einblick in mein bescheidenes Leben.

Als ich angefangen habe, als Model vor der Kamera zu stehen, hatte ich kaum Erfahrung. Ich war Studentin in Münster und war dabei, im Leben selbständig zu werden. Ich dachte mir, das mit dem Modeln probiere ich doch mal aus. Es gab damals ja schon die Modelkartei. Das Profil war schnell erstellt, nachdem ich erste Bilder hatte, die sich zeigen lassen konnten. Die ersten Bilder sind im Rahmen eines Tanzauftrittes für eine Industrialband entstanden.  Ich habe mich immer gefreut, wenn Fotografen mit mir arbeiten wollten, um hinterher schöne Bilder zu bekommen. Ich kam schon recht früh mit sehr vielen Bereichen der Fotografie in Berührung. Von Portrait- bis Akt- und Fetischaufnahmen war so ziemlich alles dabei. Mit dem, was ich tue, Geld zu verdienen, stand bei mir nie im Vordergrund. Schließlich hatte ich ja einen Job, von dem ich gut leben konnte. Meine Ausgaben waren nicht besonders hoch, demnach war also alles easy. Ich hatte aber durchaus die Möglichkeiten, nebenbei Geld zu verdienen. Das war dann sicherlich ganz nett, schließlich arbeitete ich ja auch nicht für meine eigenen Projekte, sondern war dann als Model für Workshops gebucht. Egal ob Nebenverdienst oder nicht: Ich habe immer mit Fotografen auf TFP-Basis gearbeitet. Es ging mir darum, gute Ergebnisse zu erzielen und Bilder für mein Portfolio zu haben. Ich bin oftmals weit gereist – mehrere 100 km. Sätze wie: „Du bist zu weit weg“ existierten bei mir nicht. Wenn ich etwas wollte, habe ich es mir schlichtweg genommen und habe entsprechend investiert. Geld, Zeit und Energie.

Mittlerweile haben sich viele Dinge geändert. Eigene Wohnungen hatte ich zwar durchaus schon, aber es ist so gesehen das erste Mal, dass ich die Kosten alleine tragen muss. Die früheren Wohnungen / Zimmer waren entweder entsprechend günstig oder die Kosten wurden geteilt. Ich habe momentan einen Job, der nicht gut bezahlt wird, die Ausgaben sind durch Wohnung, Auto etc.pp. entsprechend hoch. Wenn man in der Situation ist wie ich, dann überlegt man sich, wie sich zusätzlich Geld verdienen lässt. Also schreibe ich entsprechend aus und biete die Zusammenarbeit als Model für Fotografen an. Fotografen, die Models suchen, gibt es genug. Die Frage ist nur, wie hoch der Preis sein soll. Die meisten wollen den Preis = o. Sehr wahrscheinlich deswegen, weil sie mit der gleichen Motivation an die Arbeit heran gehen, wie ich früher: Gute Bilder. Es geht um den Spaß, es ist ein Hobby.

Nur wenige Menschen haben ein Verständnis dafür wie es ist, kaum oder gar kein Geld zu haben. Verzicht oder etwas zu opfern sind für die meisten Menschen Fremdworte. Schlichtweg aus dem Grund, weil sie noch nie in der Situation waren, wie ich und Tausende andere auch. Und eben weil ich meine Situation am besten kenne und alles tun möchte, um daran etwas zu ändern, gebe ich diese Opfer: Ich habe mein Hobby aufgegeben um was zu tun? Überleben! Das mag hoch dramatisch klingen, aber nur so verstehen es die Menschen. Traurig, aber leider wahr.

Ich würde wahnsinnig gerne wieder mehr Zeit für Fotos investieren, aber momentan kann ich es mir einfach nicht leisten. Da sind Outfits, die geplant und eventuell vorher besorgt werden und Fahrtkosten, die getragen werden müssen. Davon abgesehen: Opfere ich einen Tag für Freude und Spaß, dann fehlt mir ein Tag, an dem ich Geld verdienen kann. Und das ist bei mir momentan nicht drin. Und ja, diese Gewissheit tut weh. Es tut weh, dieses Opfer geben zu müssen, aber so ist nun einmal das Leben.

Da ich aber weiß, dass ich als Model durchaus Geld verdienen kann, biete ich es entsprechend an. Wer sich mit meinen Referenzen einmal auseinander gesetzt hat und auch meine Bilder kennt, wird verstehen, was ich meine.  Dieses Angebot kann man entweder wahrnehmen oder man lässt es bleiben. Nicht mehr, nicht weniger. Und wer unbedingt schöne Bilder für lau mit mir machen möchte, kann mir gern entgegen kommen und vielleicht anbieten, einen Teil der Kosten zu bezahlen – nur um das ganz deutlich zu machen: Ich erwarte das keineswegs! Es wäre dennoch eine Idee, aber darauf kommen auch nur die wenigsten.

Wer also nicht dazu bereit ist, Kompromisse einzugehen, der muss mit leeren Händen weitergehen. Aber ich bin für mein eigenes Leben selbst verantwortlich und stecke mir Ziele und Prioritäten selbst. Freude und Spaß: Alles schön und gut. Aber wenn ich am Ende da sitze und weder mich, noch meine Katzen ernähren kann, ist damit niemandem geholfen. Oder sehe ich das etwa falsch?

Und für alle die, die jetzt sagen: Dann such dir einen besseren Job, dem strecke ich großzügig den Mittelfinger entgegen. Sei gerne mal in meiner Situation, gebe gern mal all deine Energie für nichts, mache mal ein bis zwei Jobs noch nebenbei. Kennste nicht? Komisch…

Und nein, dieser Beitrag soll kein – wie sagt man heute so schön… - „Mimimi“ (wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht?) - Beitrag sein. Er sagt schlicht die Wahrheit und soll dem einen oder anderen die Realität aufzeigen. Es mag viele Mädels geben, die sich für unwiderstehlich halten, keinen anderen Job haben und die Hände entgegenstrecken. So etwas nennt man pure Geldgeilheit. Ich hingegen gebe ein Opfer – ein sehr großes sogar – damit ich mehr Zeit zum Arbeiten habe. Mit „Arbeiten“ meine ich übrigens nicht monetäre Arbeit, sondern Arbeit an der Gesamtsituation. Es wird demnächst noch weitere Veränderungen geben. Der große Unterschied ist aber der, dass ich dazu bereit bin, mich auf diese Veränderungen einzulassen, weil ich mein Leben verändern möchte. Ich probiere gerne Neues aus und sehe am Ende, ob es sich gelohnt hat oder nicht.


Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

Elsi



*TFP = Die Bezeichnung time for prints (
englisch, kurz: TFP, auch time for pictures) steht in der Fotografie für eine Vereinbarung zwischen einem Fotomodell und einem Fotografen, bei der das Modell nicht mit einer Gage, sondern mit den Resultaten der Fotoaufnahmen für seine Dienste entlohnt wird. (aus: Wikipedia)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahresrückblick 2017

Schon wieder ist es passiert... schon wieder ist ein Jahr vergangen. 2017 ist schon bald Vergangenheit und wir können über all das nachdenken, was passiert ist – Gutes in Erinnerung behalten, Schlechtes nicht unbedingt vergessen, aber als Erfahrung mitnehmen und daraus lernen.

2017 war für mich ein rundum erfolgreiches Jahr mit vielen guten Dingen und Veränderungen. Angefangen mit einer Schulung, die ich Anfang des Jahres absolviert habe in der Hoffnung, beruflich mehr Erfolg zu haben. Als das vorbei war, habe ich meinen Führerschein gemacht – das ganze hat vier Monate in Anspruch genommen, aber ich habe es geschafft! Neben Vollzeitjob inklusive Einarbeitung, damit ich einen neuen Arbeitsplatz und neue Kollegen kennenlerne. Das war teilweise sehr hart, aber es hat sich schließlich ausgezahlt.

Schließlich bin ich im September 2017 umgezogen. Ich habe eine schöne Wohnung im ländlichen Gebiet gefunden, wo ich meine Ruhe genießen und bei Bedarf im Wald ausspannen kann. Was das Umfeld betrifft: Besser geht es nicht. Ich habe hier alles, was mich glücklich macht und das gebe ich so schnell nicht wieder her.

Im Laufe des Jahres habe ich meine Liebe zur Schauspielerei zurück entdeckt. In den letzten Jahren sah es in der Hinsicht eher mau aus, aber dann gab es plötzlich neue Möglichkeiten. Ich habe mich für eine Serienproduktion beworben und bin schließlich genommen worden. Zudem habe ich viele neue Kontakte knüpfen können und konnte vieles wahrnehmen. Mein Wunsch für das Jahr 2018 stand sehr schnell fest: Ich wollte unbedingt Schauspielunterricht nehmen und habe mich am Ende diesen Jahres schon für einen Schauspielkurs angemeldet, der im Januar 2018 starten soll.

Zu guter Letzt habe ich noch ein anderes Projekt begonnen: Ich habe vor wenigen Tagen einen Gaming-Channel auf Youtube eröffnet. Ich bin ein sehr großer Fan von Gronkh, der seit mehreren Jahres erfolgreich Computerspiele vom PC oder anderen Plattformen aufnimmt, die moderiert und kommentiert und schließlich ins Netz stellt. Es handelt sich dabei um eine sehr moderne Unterhaltungsform, würde ich sagen. Ich wollte so etwas ebenfalls schon immer einmal machen und habe es schließlich auch einfach gemacht!

Einfach machen! So lautete das Motto im Jahr 2017. Viele Dinge haben mich inspiriert, aber auch viele Menschen. Der eine oder andere ist mit ganz besonders ans Herz gewachsen und dafür bedanke ich mich ganz herzlich.

Danke an alle, für das schöne Jahr! Danke für all das Neue und Schöne, für die Erfahrungen und neuen Wege, die sich mir eröffnet haben. Danke an meine wunderbare Familie, danke an meine unersetzlichen Freunde und an alle, die mein Herz und meine Seele berührt haben.

Ich wünsche allen ein erdenklich gutes Jahr 2018! Feiert heute schön und denkt an alle diejenigen, die ihr liebt, wertschätzt und die niemanden jemals ersetzen können.

Liebe Grüße, die Elsi

Samstag, 5. August 2017

Veränderungen

Liebe Leser.

Seit einiger Zeit hat sich auf dieser Seite nichts mehr getan und vorhin musste ich sogar feststellen, dass der letzte Beitrag nicht einmal veröffentlicht worden, sondern als Entwurf gespeichert worden ist. Es hat sich allerdings bei mir so einiges getan, weswegen sich dieser Artikel mit Sicherheit lohnen sollte.

Zu den Veränderungen:

In dem letzten Beitrag ging es um mein Fanfiktion-Projekt. Leider haben es mir die Umstände nicht mehr ermöglicht, daran weiterzuarbeiten, sodass ich es für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt habe. Stattdessen habe ich mich anderen Aufgaben gewidmet, die Zeit aber genutzt, um die Story mit Hilfe einer Inhaltsangabe etwas zu strukturieren. Wenn ich also demnächst an der Geschichte weiterarbeite, sollte es mir deutlich leichter fallen und verliere somit auch den roten Faden nicht, wie man so schön sagt.

Wenige Monate bevor ich mich dazu entschlossen hatte, eine Schreibpause einzulegen, habe ich einen Arbeitgeberwechsel vorgenommen und mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelebt und komme sehr gut zurecht. Selbstverständlich musste ich mich erst eingewöhnen und meinen Tagesrhythmus neu anpassen. Ich arbeite nun mehr und auch länger. Auf der anderen Seite bedeutet das natürlich auch, dass ich für andere Dinge nicht mehr viel Zeit habe und Prioritäten neu setzen muss.

Somit wären wir auch gleich wieder beim anderen Thema, nämlich bei meiner Nebenbeschäftigung, die gleichzeitig auch mein größtes Hobby ist: Das Arbeiten vor der Kamera. Seit diesem Jahr wirke ich als Schauspielerin in einer Krimi-Serie mit, die für Amazon-Video produziert wird. Amazon Prime-Kunden werden kostenfreien Zugriff darauf haben, alle anderen können die einzelnen Folgen entweder erwerben oder ausleihen. Der Name der Serie ist „Angels“ und die erste Folge soll Mitte August auf Sendung gehen. Alle Mitwirkenden sind natürlich ultra gespannt auf das Ergebnis. Ich für meinen Teil habe bereits das Intro gesehen, welches sehr viel verspricht. Man darf also gespannt sein. Die Drehtage finden meistens in Frankfurt und Umgebung statt, sodass ich in diesem Jahr schon mehrfach Richtung Süden gefahren bin. Andere Dinge, wie Shootings – insbesondere die freien Arbeiten – bleiben auf der Strecke. Wenn ich allerdings ganz ehrlich sein soll, so finde ich das gar nicht mal unbedingt schade. Denn oftmals ist es so, dass ich gar keine große Lust mehr auf Shootings habe und das hat ganz unterschiedliche Gründe. Die mangelnde Zeit ist ein Grund. Je weniger man hat, desto wertvoller wird sie einem. Die Shootingplanung kostet ebenfalls viel Zeit, jedenfalls dann, wenn man es vernünftig machen möchte. Outfits und Reiserouten müssen geplant und organisiert werden, es muss finanziell passen, man muss den richtigen Fotografen finden und irgendwann eine Übereinkunft treffen. Leider gelingt das nicht unbedingt immer und irgendwann hat man gar keine große Lust mehr, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mich an Fotografen wende, die ich bereits kenne. Das ist deutlich entspannter und beide Seiten können sich aufeinander verlassen, was ich persönlich sehr wichtig finde. Selbstverständlich kann man mich nach wie vor als Model buchen, aber da geht es eher weniger darum, dass ich gute Bilder bekomme sondern schlichtweg darum, dass der Fotograf das bekommt, was er sich für sein Portfolio vorstellt und er bezahlt mich dann dafür. So sollte es zumindest sein. Anfragen in der Richtung, dass mich ein Fotograf bezahlen möchte, sind aber eher selten. Deswegen habe ich so etwas wie einen Hauptjob, der wenigstens sicher ist.

Andere Dinge haben sich ebenfalls geändert: Ab September werde ich sehr abgeschieden ist einem kleinen Örtchen wohnen. Es ist schon wieder zweieinhalb Jahre her, als es mich zurück zur Familie verschlagen hatte. Grund dafür war eine Trennung und für mich zu teure Wohnung. Eine WG wollte ich nicht gründen und „damals“ wusste ich auch noch gar nicht so genau, wohin es mich führen wird. Das hatte zur Folge, dass die letzten zwei Jahre sehr turbulent für mich waren. Ich wusste tatsächlich nicht, wohin und was ich am besten machen soll, bis alles so gekommen ist, wie es jetzt ist: Ich habe beruflich keinen Radikalschnitt gemacht, sondern bin der Sicherheitsbranche vorerst treu geblieben. Ich habe mich wohnungsmäßig umgeschaut und dann auch endlich etwas Tolles gefunden. Und als ob meine Intuition das irgendwie geahnt hätte, habe ich mich Anfang diesen Jahres dazu entschlossen, auch endlich einen PKW-Führerschein zu machen – diesen werde ich zukünftig nämlich tatsächlich brauchen. So kam das eine zum anderen und so wird es auch weitergehen.

Wenn ich endlich angekommen bin und mich in der neuen Wohnung so richtig eingelebt habe, werden wieder ganz neue Dinge auf mich warten. Dessen bin ich mir sicher. Es wird sicherlich nicht immer einfach sein, aber es wird eben immer weitergehen. Und das ist – wie ich finde – alles was zählt. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf und kann es kaum erwarten, mein neues Leben zu beginnen. Und dann kann es mit dem Schreiben sicherlich auch bald weitergehen. Entweder am Schreibtisch in den eignen vier Wänden oder im eigenen Garten umgeben von Feldern.



Macht es gut und bis dahin, Elsi

Freitag, 28. April 2017

Inspiration


Manchmal entstehen Geschichten in unserem Kopf, weil wir durch etwas inspiriert werden – durch andere Menschen, durch bestimmte Charaktere oder gar durch unser eigenes Leben. Und so wie sich unser Leben stetig fortentwickelt, so tun es auch die Geschichten, die wir am Ende erzählen möchten. In einigen Fällen steht das Ende schon, lange bevor die Geschichte überhaupt zu Ende geführt wurde. In anderen Fällen hingegen entwickelt sie sich stetig fort – sie wächst mit uns.Es gibt Geschichten, die schon erzählt worden und schon längst zu Ende sind. Bestimmte Charaktere haben vielleicht schon ihr Ende gefunden. Doch was ist, wenn jemand eine Geschichte ganz neu erfinden will? Weil dieser einer bestimmten Figur gerne ein anderes Leben ermöglicht hätte, aus Mitgefühl oder gar aus Liebe zu eben jener Figur.

Schaut man sich um, so stellt man fest, dass es diese Geschichten durchaus gibt. Und jede davon ist einmalig, weil jeder Erzähler einmalig ist, durch ihre Gedanken, die anders gedacht werden und durch ihre Sinne, die anders wahrnehmen. Und so ist auch meine Geschichte. Sie ist anders, einzigartig, fantasiereich, wundervoll und voller Gefühle. Diese Geschichte möchte ich gerne mit dir teilen, wenn du dich gern führen lassen möchtest. Ich lade dich dazu ein, Leser meiner Geschichte zu werden:

Es handelt sich um die fantastische Geschichte von Marie Spring. Sie ist eine junge Frau, die ihren Wohnsitz in einem kleinen Dorf in Deutschland hat. Marie hatte kein sehr einfaches Leben, musst du wissen. Eines Tages jedoch starb ihr Stiefvater auf sehr merkwürdige Art und Weise. Seitdem veränderte sich Maries Leben. Warum das so ist, das erfährst du dann noch. Vielleicht hast du schon einmal von Hogwarts gehört? Bestimmt kennst du die Geschichte, die sich dort einst zugetragen hat. Aber das ist eine andere Geschichte, um die soll es in meiner nicht gehen. Aber einzelne Figuren wirst du gewiss wiedertreffen. Jeder, der Hogwarts und seine Geschichte kennt, kennt auch Albus Dumbledore. Dieser besucht Marie eines Tages. Albus Dumbledore verrät Marie, dass sie magisches Blut in sich trägt und bietet ihr einen Platz in Hogwarts – der Schule für Hexerei und Zauberei - an und betont außerdem, dass es sehr wichtig wäre, das Angebot anzunehmen, ohne zu erklären warum. Marie sagt schließlich zu und entscheidet sich gleichzeitig dafür, ein völlig neues Leben zu beginnen. Noch bevor ihre Studienzeit in Hogwarts beginnt, bekommt sie Einblicke in eine Welt, die ihr vollkommen verwehrt geblieben ist. In Hogwarts schließlich wird Marie mit ganz neuen Dingen konfrontiert und muss sich neuen Erfahrungen und Rätseln stellen. Severus Snape wirst du ebenfalls kennen. Er war nicht nur in der ursprünglichen Geschichte eine sehr wichtige Person, sondern ist es auch in Maries Geschichte. Wahrscheinlich wirst du den Sinn dahinter noch nicht ganz verstehen und wirst dir vielleicht sogar denken, dass das gar nicht zusammen passt. Ich kann dir an der Stelle nur so viel verraten: Marie hat ein großes Geheimnis, welches sie mit Severus Snape teilt.

Wenn du Maries Geschichte und ihr Geheimnis näher ergründen möchtest, dann schau hier.

Dort musst du nicht angemeldet sein, um die Geschichte lesen zu können. Du kannst sie entweder direkt auf der Seite lesen oder lädst sie dir als Ebook auf dein Tablet. Es handelt sich übrigens um eine fortlaufende Geschichte, die ihr Ende noch nicht gefunden hat. Sobald ein neues Kapitel veröffentlicht worden ist, wird es auf der Bookrix-Seite bekannt gegeben.

Und ob die Geschichte so endet wie auf dem Bild oben? Das ist bisher ungewiss. Vielleicht ist es auch nur eine Fantasie in meinem Kopf...

Danke an Martin Würzburger | Lux Homini - Bildermacher für das wundervolle Bild.

Sonntag, 12. März 2017

Info hinsichtlich meines Fanfiktion Projekts

Einige von euch haben sicherlich schon mitbekommen, dass ich Anfang diesen Jahres angefangen habe, an einem Buchprojekt zu arbeiten. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Fanfiktion, dessen Story in der Harry Potter Welt - sprich in Hogwarts - spielt. Daneben handelt es sich um ein Projekt, welches nach und nach erweitert wird. Das hat gewisse Vorteile, denn so erschaffe ich mir selbst einen Rahmenplan, um etwas schneller voranzukommen.

Sowohl die Hauptprotagonistin, als auch die Story selbst sind frei erfunden und haben mit den Harry Potter Romanen nichts zu tun.

Insbesondere für Severus Snape-Fans könnte die Geschichte ganz besonders interessant sein, weil er in der Geschichte eine tragende und wichtige Rolle einnimmt.Eine ganz andere Geschichte des geliebten Charakters also. 💖

Das Projekt ist derzeit auf Bookrix zu finden, einer tollen Seite, auf der man Ebooks erstellen kann. Um dorthin zu gelangen,habe ich der Linkliste den Link eingefügt, um direkt zum Ebook zu gelangen. Dieses kann entweder direkt auf der Seite gelesen werden oder aber man läst sich das Ebook runter. Nachteil dabei ist allerdings, dass man es immer wieder aufs Neue herunterladne muss, wenn es neue Kapitel gibt,

Sobald das Buch fertig ist, kann eine gedruckte Ausgabe über mich bestellt werden, wobei lediglich die Kosten des Drucks abgedeckt werden. Denn da es sich um eine Fanfiktion handelt, dient das Buch eben nicht der Vermarktung.

Ich wünsche allen viel Spaß und Freude beim lesen. 😊

P.S. Je nachdem, wie gut die Story ankommt, wird es weitere Bände der Reihe geben. Deswegen habe ich nachträglich den Titel geändert und angegeben, dass das erste Buch einer Reihe angehört. 😉

Dienstag, 24. Januar 2017

Ein Lebenszeichen!

Liebe Besucher, liebe Leser.

Ich habe seit einiger Zeit nichts mehr auf meinem Blog verfasst und das lag schlichtweg daran, dass ich nichts zu erzählen hatte. Ich bin also nicht plötzlich gestorben, so wie die eine oder andere (prominente) Persönlichkeit. Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, keinen Jahresrückblick zu verfassen, weil vieles, was im Jahr 2016 passiert ist, sehr persönlich war und es demnach nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Ich kann nur so viel sagen, dass das Jahr 2016 für mich kein sehr erfolgreiches Jahr gewesen ist und auch kein sehr einfaches. Angefangen damit, dass am 14. Januar 2016 mein absoluter Lieblingsschauspieler Alan Rickman verstorben ist, was für mich ein großer Schock (gewesen) ist. Ich bedaure diesen Verlust sehr und kann gar nicht oft genug betonen, wie unsagbar traurig es mich macht, dass so ein wahnsinnig talentierter Mensch von uns gegangen ist. Aber nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Menschen habe ich ihn sehr geschätzt. Natürlich habe ich ihn persönlich nie kennen gelernt, aber mehrere Quellen berichten davon, wie liebevoll und aufrichtig er gewesen sein muss, sodass ich keine Probleme damit habe, dem ganzen Glauben zu schenken. Dennoch habe ich dem Jahr 2016 mit freudiger Erwartung den Rücken gekehrt und habe bereits jetzt schon das Gefühl, dass 2017 anders und besser sein wird. Jedenfalls hoffe ich das für mich, für meine Familie und Freunde.

Was ist bis dato passiert?

Ich bin wie eh und je vor der Kamera aktiv und werde sogar demnächst wieder die Möglichkeit haben, bei einem coolen Filmprojekt mitzuwirken – nähere Infos folgen demnächst. Ich hatte erst vor kurzem mein erstes Shooting in diesem Jahr und bin schon sehr gespannt, was mich in der nächsten Zeit noch alles erwarten wird. Die Kamera wird mich noch eine Zeit lang begleiten, allerdings nicht zu jeder Zeit, denn das wäre zu viel des Guten.

Ich habe Anfang diesen Jahres außerdem damit angefangen, an einer Geschichte zu schreiben, die – so wie es momentan aussieht – sogar ein ganzes Buch füllen könnte. Gut... wenn man jetzt einmal davon absieht, dass es dünne und dicke Bücher gibt, ist das jetzt vielleicht erst einmal nichts besonderes. Ich möchte damit nur ausdrücken, dass es mehr als nur ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte ist. Um ehrlich zu sein, handelt es sich bei dieser Geschichte um Fanfiktion. Sprich, ich dürfte diese Geschichte in Form eines Buches nicht vermarkten. Aus diesem Grund denke ich darüber nach, diese Geschichte nachher so zu „übersetzen“, dass sie vermarktbar wäre. Aber das ist momentan wirklich nur eine grobe Idee. In erster Linie dient das Schreiben dieser speziellen Geschichte zur Übung. Denn ich denke schon seit mehreren Jahren darüber nach, meinen eigenen Roman für die Öffentlichkeit zu verfassen. Die grobe Geschichte steht schon, allerdings fehlt es mir an Übung am Schreiben selbst, deswegen arbeite ich gerade vorerst an etwas anderem. Und es macht großen Spaß!

Und ja, ich habe auch wieder einen facebook-Account. Ich habe sogar zwei facebook-Accounts. Leser, die meine anderen Beiträge verfolgt haben, werden sich jetzt wahrscheinlich fragen, warum zum Teufel sie das nun wieder gemacht hat... Kann ich euch sagen: Mich hat es genervt, dass ich von niemandem mehr etwas mitbekommen habe. Ich bin zu aktiven facebook-Zeiten vielen Models und Fotografen gefolgt und war in diversen Gruppen Mitglied. Nachdem ich meine Seite und anschließend auch mein Profil gelöscht hatte, war es sehr kompliziert, mich erreichen zu können. Ich bin dafür bekannt, meine Handynummer ungern herauszugeben. Ich telefoniere so gut wie nie – weder aktiv noch passiv. Und ich nutze zwar auch WhatsApp, bin aber ehrlich gesagt froh, wenn man dummes Handy den Mund hält. Briefe schreibt heute kaum noch jemand und würde viel zu lange dauern und E-Mails... die meisten Leute checken ihr Postfach ein bis zwei Mal am Tag. Sprich, ich darf dann also mehrere Tage warten, bis endlich mal etwas gescheites um eine Kommunikation herumkommt. Also ist der blöde facebook-Chat (leider) noch immer die einfachste Methode, um mit Personen in Kontakt zu kommen und Absprachen zu treffen, die hin und wieder sogar hilfreich und nützlich sein können. Ich habe aber folgendes gemacht: Ich habe einen Künstleraccount erstellt, über den ich jede doofe Freundschaftsanfrage (erstmal) annehme. Ich ignoriere so ziemlich jede nervige Nachricht, die nichts mit Anfragen zu tun hat – und das hat der Großteil davon nicht. Dann gibt es aber auch noch einen privaten Account für den kleinen Kreis. Diesen nutze ich allerdings so gut wie nie. Aber es soll ja Chefs und potenzielle Arbeitgeber geben, die gerne mal auf facebook gucken und ihre (potenziellen) Mitarbeiter stalken. Und vielleicht mache ich ja einen feschen Eindruck mit meinem sympathischen Profilbild, schauen wir mal...

Kurz gesagt, facebook ist bei mir also nur Mittel zum Zweck. Ich lade dort Bilder hoch, sorge aber auch dafür, dass mich einige Leute einfach und schnell erreichen können. Und ja, manchmal bereue ich das. Bitter! Aber ich will mich gar nicht zu sehr beschweren. Eine Freundin hat zu mir gesagt, facebook sei das, was man daraus machst. Ich schaue einige Male am Tag nicht länger als zwanzig Sekunden rein und damit hat sich das. 

Und mehr ist bis dato nicht passiert. Das war es also auch schon bis dahin und hoffe trotzdem, dass dieser Artikel aufschlussreich gewesen ist. 

Ich weiß übrigens überhaupt nicht wie viele Leser dieser Blog hier hat. Ich habe jedenfalls schon oft genug darauf hingedeutet, dass mir jeder eine Nachricht schicken kann für den Fall, dass er oder sie mehr wissen will oder Interesse an einem ganz bestimmten Thema hat. Passiert ist in der Hinsicht nur sehr wenig, was ich aber niemandem übel nehme. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es diese Möglichkeit nach wie vor gibt.

Ich würde mich freuen und verbleibe bis dahin.

Die liebsten Grüße,

Elsi

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wunschdenken vs. Realität: Als Model ist doch alles cool, oder?

Wenn man sich überlegt, was man als Model eigentlich so alles macht und was es heißt, Model zu sein, dann wird man sich sehr wahrscheinlich folgendes denken:

  • Als Model ist man begehrt
  • Als Model verdient man richtig viel Geld
  • Wenn man gut aussieht, fliegen einem die Angebote nur so zu
  • Man hat eigentlich nicht wirklich viel zu tun, steht vor der Kamera, wird fotografiert und bekommt DAFÜR Geld
  • Man kommt ganz groß raus

Wenn ich euch jetzt aber sage, dass der Alltag ganz anders aussieht und man sehr viele verschiedenen Dinge unter einen Hut bringen muss, würdet ihr mir das so einfach glauben? Ich finde es sehr wichtig, darüber zu sprechen, ggf. ist das auch hilfreich für diejenigen, die selber gern vor der Kamera stünden, um Geld zu verdienen, groß rauszukommen etc. Dass sich das allerdings viel mehr um ein Wunschdenken handelt, ist vielen gar nicht so bewusst. Die Realität sieht oftmals ganz anders aus und darum soll es in diesem Beitrag gehen.


Zu Punkt 1: Als Model ist man begehrt

Ist das wirklich so? Ich habe manchmal das Gefühl, dass es Männer gibt, die so ziemlich alles anbaggern, was nach Frau aussieht – aber davon einmal abgesehen. Die meisten bekommen irgendwie mit, das ich als Model vor der Kamera stehe. Oftmals handelt es sich um Onlineplattformen, auf denen ich meine Bilder präsentiere. Ich gebe auch öffentlich bekannt, nebenberuflich, aber auch hobbymäßig vor der Kamera zu stehen. Bilder ziehen natürlich an und wenn die Bilder dann auch noch erotisch sind, dann zieht das noch mehr Aufmerksamkeit auf sich. Was die allerwenigsten berücksichtigen ist, dass es sich bei einem Bild um ein Resultat handelt, welches während einer Zusammenarbeit mit einem Fotografen entstanden ist. Sprich, man hat sich vorher Gedanken dazu gemacht. Der Fotograf wollte gerne ganz besondere Bilder haben, weil er Ideen hatte und ich habe dafür mein Einverständnis gegeben. Es kommt auch mal vor, dass ich eine Idee habe und den Fotografen von dieser überzeugen kann. Also setzt man sich zusammen, erstellt ein Konzept und vereinbart ein gemeinsames Shooting. Die entstehenden Bilder dienen dazu, mein Portfolio zu erweitern und ich habe die Berechtigung, sie beliebig zu veröffentlichen und eben zu Präsentationszwecken zu nutzen.

Und natürlich zeige ich diese Bilder auch. Sie gehören zu meiner Persönlichkeit und verheimliche eben auch nicht, was ich in meiner Freizeit so tue. Und oftmals bekommt man dann zu lesen, man sollte sich doch nicht wundern, eindeutige Anfragen zu bekommen, wenn man entsprechende Bilder von sich zeigt. Ist also die Arbeit als Model zwangsläufig gleichbedeutend mit leicht zu haben oder sexuell empfänglich? Leider reduziert sich das sehr schnell auf eine oberflächliche Basis. Es kann also sein, dass Models in der Tat begehrt sind. Je mehr man von sich zeigt, desto begehrter sind sie anscheinend und – davon geht man automatisch aus – desto mehr kann man anscheinend mit ihnen anstellen. Ich weiß nicht, wie das männliche Gehirn genau funktioniert, aber an dieser Stelle scheint es auszusetzen... Ein Mädel oder eine Frau, die als Model arbeitet, ist genauso Mädel oder Frau wie jede andere auch. Als solche möchte sie gerne behandelt werden – mit Respekt. Der Unterschied mag nur daran liegen, dass ich gesellschaftliche Grenzen überschreite, denn man zeigt sich nicht so einfach in Unterwäsche oder nackt – das ist das denken der Allgemeinheit. Ich habe ein anderes Hobby als vielleicht viele andere und das macht mich als Person aus. Noch dazu nutze ich viele Plattformen auch als Model, weil es in vielen Punkten einfach sinnvoll ist.


Zu Punkt 2 und 3: Als Model verdient man ganz viel Geld und je besser man aussieht, desto mehr Aufträge fliegen einem zu:

Das ist eindeutig FALSCH. Es mag sein, dass es Modelle gibt, denen Aufträge zufliegen und die sich ihren Lebensunterhalt verdienen können. Kolleginnen, die ich kenne und meine Wenigkeit gehören zu dieser Sparte allerdings nicht. Einige sind in einer oder mehreren Agenturen gelistet, dazu gehöre ich auch. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man auch die Garantie hat, von Kunden gebucht zu werden. Agenturen gibt es unheimlich viele und die meisten stellen Konditionen, welchen der Großteil schon einmal nicht entspricht. In einer Agentur sind zudem viele Modelle gelistet, aus denen ein Kunde auswählen kann. Er sucht sich natürlich diejenige oder denjenigen aus, die oder der eher zu seinen Vorstellungen passt.

Eine andere Möglichkeit ist, sich Jobs selbst zu suchen, dafür gibt es entsprechende Plattformen. Dort kann man sich entweder auf Ausschreibungen bewerben oder man schreibt selbst aus: Man ist zufälligerweise an einem Ort und bietet die Zusammenarbeit an, zum Beispiel. Oft ist es allerdings so, dass sich niemand meldet oder – im Falle einer Bewerbung – gar keine Antwort kommt. Man ist leider darauf angewiesen, dass jemand zuverlässig genug ist, um Bewerbungen entsprechend zu beantworten. An der Kommunikation scheitert es sehr oft, eben weil sie oft gar nicht besteht. Also wie war das nochmal: Als Model verdient man viel Geld: Wenn man keiner renommierten Agentur angehört, oftmals keines oder nur sehr wenig, ggf. ein bisschen Taschengeld, aber das war es oft auch schon. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. In meinem Falle ist es aber so, dass ich nicht alle Aufnahmebereiche anbiete und auch noch einen Hauptjob habe, mit dem ich mein Geld verdiene und der mir Sicherheit gibt. Somit bin ich in der Situation, nicht unbedingt auf das Geld angewiesen zu sein. Ich wusste im Vornherein schon, was mich erwartet. Die Aufträge fliegen den Modellen eben auch nicht einfach so entgegen. Eingeninitiative, Engagement und Aktivität sind ganz wichtige Punkte wenn es darum geht, mal einen interessanten Job zu ergattern. Oft ist es nämlich so, dass man eine Anfrage bekommt – ein Angebot – welches man annehmen kann. Aber so etwas ist eher selten.


Dann zu den letzten Punkten, dass man eigentlich nicht viel zu tun hat und man ganz groß rauskommt: 

Man hat also nicht viel zu tun? Ich veröffentliche Ausschreibungen, lege Konditionen fest, korrespondiere mit Fotografen und Auftraggebern, erstelle Konzepte, Outfitzusammenstellungen und Make-ups, koordiniere Termine und Örtlichkeiten und muss dabei immer im Blick haben, wann ich regulär zu arbeiten habe und eventuell noch etwas anderes zu tun habe. Bahnverbindungen müssen gecheckt werden etc. Ohne Terminkalender geht gar nichts und ohne genaue Absprachen sowieso nicht. Bevor es zu einem Shooting kommt, muss man also entsprechend Vorarbeit leisten. Denn in den allerwenigsten Fällen ist es so, dass der Fotograf alles hat, was er für ein Shooting braucht. Auch eine Visagistin, die das Make-up und Haare macht, gibt es so gut wie nie. Für all das bin allein ich verantwortlich, aber das zahlt auch meine Arbeit aus. Je besser ich organisiert bin, desto einfacher geht es irgendwann von der Hand.

Das Thema Geld hatte ich weiter oben schon einmal angesprochen: Man verdient nicht unbedingt immer Geld, aber vieles ist eben auch davon abhängig, was man eigentlich möchte. Wenn mir die Arbeiten von Fotografen zusagen und ich ein Projekt als interessant erachte, bin ich daran interessiert, Bilder für mein Portfolio zu haben. In diesem Falle spricht man von einer Sedcarderweiterung und man shootet auf TFP-Basis. Im großen und ganzen bedeutet das, dass jeder seine Kosten selbst trägt und beide Parteien die gleichen Rechte an den Bildern haben. Und weil man weiß, dass es TFP gibt, bieten sehr viele sogar ausschließlich TFP-Shootings an. Fotografen wollen Modelle oftmals gar nicht bezahlen – aus welchen Gründen auch immer, diese mögen vielfältig sein. Ich als Model möchte dann bezahlt werden, sobald die Bereicherung der Sedcard einseitig ist. Das mag jetzt sehr arrogant klingen, aber eigentlich ist das ganz plausibel: Wenn ich qualitativ hochwertige Bilder im Portfolio habe, dann möchte ich diese Qualität beibehalten. Ein Amateur- oder Anfängerfotograf wird mir diese in den aller seltensten Fällen bieten können, also ist es nur verständlich, wenn ich ein TFP-Shooting ablehne und anbiete, mich zu buchen. Pay-Shootings dienen mir eher dazu, Kosten wieder einzuholen. Denn man muss bedenken, dass man Fahrten bezahlen muss, entsprechende Outfits, die man sich gekauft hat oder anderweitige Produkte. Da macht es hin und wieder Sinn, Pay-Shootings anzubieten oder anzunehmen.

Als Model ganz groß rauszukommen ist ebenfalls etwas schwierig. Da kommen wieder die Agenturen ins Spiel oder aber man hat einen tollen Fotografen oder Auftraggeber, der viele Leute kennt, die daran interessiert sind, eine Person zu vermarkten. Ich bin schon oft gefragt worden, ob ich vorhabe, berühmt zu werden oder hauptberuflich durchzustarten. Wenn man sich jetzt den Artikel durchgelesen hat, kann man sich sicherlich die Antwort darauf selbst geben. Ich in meinem Fall kann nur sagen, dass ich nicht daran interessiert bin, sonderlich berühmt zu sein. Ich liebe das, was ich mache, weil ich daran Spaß habe und ich meine Persönlichkeit entfalten kann. Die Arbeit vor der Kamera – egal ob als Model oder Darstellerin – dient mir zum Ausgleich. Ich habe einen Hauptjob, mit dem ich Geld verdiene und das ist gut so. Ich weiß, was ich möchte und wie weit ich gehen möchte, kenne meine Grenzen und das ist sehr wichtig, wenn man in dem Bereich tätig sein will. Wichtig ist, sich immer wieder neu entdecken und dazulernen zu wollen. Man muss mit Absagen klarkommen können und kritikfähig sein, denn als Typ passt man eben nicht immer. Wenn es um einen Job geht, darf man nicht kleinlich sein wenn es um das Outfit oder Make-up geht. Da geht es weniger darum, was man selbst will sondern eher darum, was der Auftraggeber will. Hin und wieder in die sauren Apfel zu beißen, gehört also ebenfalls dazu.

Vielleicht konnte ich mit diesem Beitrag mal ein anderes Bild davon vermitteln wenn es darum geht, als Model vor der Kamera aktiv zu sein. Die wenigsten Menschen wissen, was es wirklich heißt und werden durch die Medien stark beeinflusst und manipuliert. Es geht nicht immer alles flüssig und Hand in Hand. Mal sind die Zeiten gut und mal weniger gut. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, seine eigene Sicherheit zu schaffen. Jedenfalls sehe ich das so.

Wer noch mehr darüber wissen will oder sogar eine bestimmte Frage hat, dem steht es jederzeit frei, mich über das Kontaktformular - siehe ganz unten im Blog - zu erreichen. Ich werde die Nachricht so schnell es geht beantworten.


Liebe Grüße

Warum ich kein TFP* mehr mache

Gut… so gesehen: Ganz richtig ist die Äußerung auch nicht. Ich bin durchaus noch für TFP-Shootings verfügbar, aber eben nur dann, wenn die...